Vom 8. - 11.November 2009 fand in Graz das OECD/CERI-Seminar der deutschsprachigen Länder zum Thema „Die Bedeutung der Sprache. Bildungspolitische Konsequenzen und Maßnahmen“ statt.
Mit diesem Seminar wurde die lange Tradition der Zusammenarbeit der deutschsprachigen Länder unter dem Dach von OECD-CERI (Centre for Educational Research and Innovation / Zentrum für Bildungsforschung und Innovation der Organisation for Economic Co-Operation and Development /Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) fortgesetzt, die bereits 1977 begonnen hat.
Diese Seminare geben im Zwei-Jahres Rhythmus Gelegenheit zum Informationsaustausch und zur Orientierung über gemeinsam interessierende Fragen der Schulentwicklung. TeilnehmerInnen sind EntscheidungsträgerInnen aus Bildungsverwaltung, -forschung und –praxis. Die Veranstaltung erfolgt abwechselnd in den 3 Ländern, 2009 war Österreich Gastgeberland.





Das Seminar in Graz begann mit einem offiziellen Abendempfang des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, im Rahmen dessen Frau Univ.Prof. Dr. Ruth Wodak die Festrede mit dem Titel „Sprache, Macht, Identität“ hielt.
Das Seminarthema wurde in den folgenden 2 ½ Tagen unter folgenden Aspekten betrachtet:
- Frühkindlicher Spracherwerb und Vorschulbereich (inkl. Migration)
- Mehrsprachigkeit in der Schule
- Sprachförderung im Erwachsenenalter (inkl. Umgang mit sekundärem Analphabetismus)
Jedes Land verfasste einen Bericht zu diesen 3 Themen, diese Länderberichte wurden in Arbeitsgruppen unter den Gesichtspunkten Strategie/Policy, Maßnahmen und Herausforderungen diskutiert.
8 Institutionen im Raum Graz boten den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, den konkreten Spracherwerb vor Ort zu erleben und sich mit PraktikerInnen über die tägliche Realität auszutauschen. In einer anschließenden Reflexion wurde diese Praxis hinsichtlich Chancengerechtigkeit, Aus- und Fortbildung und Systemerfordernisse diskutiert.
Der Generalbericht von Univ.Prof. Dr. Schmölzer-Eibinger fasste die Ergebnisse des Seminars zusammen. „Das Grazer Programm - 3 x 10 Punkte zur Förderung von Sprachkompetenz, Chancengleichzeit und Bildungserfolg“ bildet eine Grundlage dafür, wie in den Ländern zum Thema Sprache weitergearbeitet werden könnte.
Eine Dokumentation erfolgte hier auf diesen Seiten.
Es ist geplant, das Seminar in eine Reihe von 2009 – 2013 mit dem Titel „Die Bedeutung der Sprache im Rahmen der Globalisierung“ zu stellen.
Weitere Informationen zu den Seminaren: Josef Neumüller (josef.neumueller@bmukk.gv.at)
Kontakt Webseite: Ursula Newby (verein.efsz@ecml.at)
Vom 8. - 11.November 2009 fand in Graz das OECD/CERI-Seminar der deutschsprachigen Länder zum Thema „Die Bedeutung der Sprache. Bildungspolitische Konsequenzen und Maßnahmen“ statt.
Mit diesem Seminar wurde die lange Tradition der Zusammenarbeit der deutschsprachigen Länder unter dem Dach von OECD-CERI (Centre for Educational Research and Innovation / Zentrum für Bildungsforschung und Innovation der Organisation for Economic Co-Operation and Development /Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) fortgesetzt, die bereits 1977 begonnen hat.
Diese Seminare geben im Zwei-Jahres Rhythmus Gelegenheit zum Informationsaustausch und zur Orientierung über gemeinsam interessierende Fragen der Schulentwicklung. TeilnehmerInnen sind EntscheidungsträgerInnen aus Bildungsverwaltung, -forschung und –praxis. Die Veranstaltung erfolgt abwechselnd in den 3 Ländern, 2009 war Österreich Gastgeberland.





Das Seminar in Graz begann mit einem offiziellen Abendempfang des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, im Rahmen dessen Frau Univ.Prof. Dr. Ruth Wodak die Festrede mit dem Titel „Sprache, Macht, Identität“ hielt.
Das Seminarthema wurde in den folgenden 2 ½ Tagen unter folgenden Aspekten betrachtet:
- Frühkindlicher Spracherwerb und Vorschulbereich (inkl. Migration)
- Mehrsprachigkeit in der Schule
- Sprachförderung im Erwachsenenalter (inkl. Umgang mit sekundärem Analphabetismus)
Jedes Land verfasste einen Bericht zu diesen 3 Themen, diese Länderberichte wurden in Arbeitsgruppen unter den Gesichtspunkten Strategie/Policy, Maßnahmen und Herausforderungen diskutiert.
8 Institutionen im Raum Graz boten den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, den konkreten Spracherwerb vor Ort zu erleben und sich mit PraktikerInnen über die tägliche Realität auszutauschen. In einer anschließenden Reflexion wurde diese Praxis hinsichtlich Chancengerechtigkeit, Aus- und Fortbildung und Systemerfordernisse diskutiert.
Der Generalbericht von Univ.Prof. Dr. Schmölzer-Eibinger fasste die Ergebnisse des Seminars zusammen. „Das Grazer Programm - 3 x 10 Punkte zur Förderung von Sprachkompetenz, Chancengleichzeit und Bildungserfolg“ bildet eine Grundlage dafür, wie in den Ländern zum Thema Sprache weitergearbeitet werden könnte.
Eine Dokumentation erfolgte hier auf diesen Seiten.
Es ist geplant, das Seminar in eine Reihe von 2009 – 2013 mit dem Titel „Die Bedeutung der Sprache im Rahmen der Globalisierung“ zu stellen.
Weitere Informationen zu den Seminaren: Josef Neumüller (josef.neumueller@bmukk.gv.at)
Kontakt Webseite: Ursula Newby (verein.efsz@ecml.at)